Killerspiele
 

Argumente gegen Alarmismus

Deutschlands Jugendschutz gehört zu den besten der Welt

Mit jeder Gewalteruption bei Jugendlichen wird eine Ausweitung des Jugendschutz gefordert. Dabei gehört der deutsche Jugendschutz schon zu den weitestgehenden der Welt. Das System der Bundesprüfstelle für jugendgefährdene Medien (BPjM) funktioniert. Titel bei denen Gewalt exzessiv ist, landen früher oder später auf dem Index. Die Alterslimitierungen der Unabhängigen Selbstkontrolle (USK) ist eigentlich immer angemessen. Wenn Politiker weitergehende Verbote führen ist das purer Populismus, der nurnoch eigentlich nicht jugendgefährdende Medien treffen kann.

Die Indizierungsgefahr kriminalisiert

In fast jedem deutschen Wohnzimmer steht mittlerweile ein Computer. Und auf diesem Computer wird auch gespielt. Computerspiele finden als Medium immer mehr gesellschaftliche Akzeptanz. Eine Indizierung führt dazu dass Millionen Gamer, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen, zu Unrecht kriminalisiert werden.

Besonderer Reiz des Verbotenen

Nicht dass Gewaltdarstellungen Jugendliche nicht schon besonders interessieren würde. Durch das Gefühl, etwas verbotenes zu tun entsteht ein neuer Reiz, der eher noch dafür sorgt, dass sich entsprechende Spiele noch schneller verbreiten und um sie herum möglicherweise sogar ein Hype entsteht.

Werbeverbot verhindert Verbreitung nicht

Durch die Distribution über das Internet lässt sich sowieso nicht mehr sinnvoll verhindern, dass entspechende Spieler auf den Rechnern der Jugendlichen landen. Durch die Ächtung aber wird eine sinnvolle Debatte über “Killerspiele” mit den Eltern, im Umfeld und in den Medien erschwert und behindert.

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